Grubenunglück von Courrières

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Das Grubenunglück von Courrières ereignete sich am 10. März 1906 in der Stadt Courrières im nordfranzösischen Département Pas-de-Calais.

Mit 1.099 Toten – darunter viele Kinder – war und ist es bis heute die Bergwerkskatastrophe Europas mit den meisten Todesopfern. 

Rund 1.800 Bergleute arbeiteten untertage in den Schächten Auguste Lavors, Lavaleresse und Sainte-Barbe in etwa 300 bis 400 m Tiefe, als gegen 6:30 Uhr morgens eine gewaltige Kohlenstaubexplosion die Grube erschütterte.

Die genaue Ursache der Explosion blieb ungeklärt. Durch die Gewalt der Explosion wurden Fördertürme und Schächtebeschädigt. Das Ausmaß der Katastrophe überforderte die lokalen Hilfskräfte; es wurden Rettungsmannschaften von auswärts angefordert.

 Unter den anrückenden Auswärtigen Hilfsmannschaften befand sich auch eine deutsche Mannschaft von 25 Grubenwehrmännern von den Zechen Shamrock und Rheinelbe der Bergwerksgesellschaft Hibernia unter der Leitung des Bergwerkdirektors Georg Albrecht Meyer.

Sie drangen in die Grube vor und bargen Tote die durch die Nachtschwaden verursacht wurden. 

 

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